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Hierbei handelt es sich um eine PCI-Karte mit vier FPGAs (Field-Programmable Gate Array). Weitere Einheiten sind EPROMs, SRAMs und ein 16-bit Multiply-and-Accumulate-Schaltkreis. Diese Karte wurde komplett am WSI/GRIS entwickelt. Die Besonderheit dieses Systems ist das Fehlen eines separaten Volumenspeichers auf der Karte selbst. Stattdessen wird der Datensatz in einer speziellen Kodierung, die den Datentransfer wesentlich reduziert, im Hauptspeicher des PCs abgelegt und von dort heraus vom Accelerator visualisiert. Die Kodierung ist in [Kni95b] beschrieben, die Karte selbst in [Kni95a], [Kni96a] und [Kni96c].
Zwei dieser Karten wurden gefertigt und in einen portablen PC eingebaut, wie unten gezeigt. Beide Karten arbeiten parallel für erhöhte Performance. In dieser Form wurde das System weltweit auf Konferenzen und Ausstellungen vorgeführt, unter anderem in [KS97] und auf der CeBit 1997.
Der Nachteil des Systems besteht in der verlustbehafteten Kodierung des Datensatzes und der damit verbundenen Reduktion der erreichbaren Bildqualität. Als Bildbeispiel sei eine Visualisierung eines CT-Datensatzes gezeigt.
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Die Vorarbeiten im Vizard II-Projekt führten zu einem Transferprojekt mit Philips Research Hamburg, wo das Vizard II System entworfen wurde. Diese PCI-Karte besitzt neben einem grossen FPGA und einem Signalprozessor auch einen grossen Volumenspeicher, der über einen 256 Bit breiten Bus mit dem FPGA verbunden ist. Der Zwang zur Kompression des Datensatzes entfällt somit. Insgesamt ist das System wesentlich leistungsfähiger als der Vorläufer.
Die Schaltung des FPGA's für die Visualisierung wurde im Transferprojekt am WSI/GRIS entworfen. Von zentraler Bedeutung für die Performance ist das Speicherinterface, das in [DMK99] und [DM99] beschrieben ist. Die Karte als Visualisierungsplattform ist in [MKS98] beschrieben.
Einige Bildbeispiele sind unten gezeigt.
Weitere Informationen finden sich im
Arbeitsbereich der wissenschaftlichen Visualisierung.